Wir halten zusammen!

Seit einigen Wochen bringe ich jeden Morgen meine beiden Jüngsten wieder zum Kindergarten. Dieser liegt in direkter Nachbarschaft einer Grundschule. Eines Morgens waren sie dann da: Viele Kinder sind dem Aufruf ihrer Lehrerinnen und Lehrer gefolgt und haben sich als Stockpuppe gebastelt. Am Zaun setzten sie dann für sich und alle anderen ein Zeichen: „Wir halten zusammen!“ und „Alles wird gut“ steht auf den Schildern.

Anna und Niko waren begeistert. Wir mussten einige Minuten damit verbringen die vielen lustigen Stockmännchen genau in Augenschein zu nehmen. Obwohl sie nicht lesen können, war beiden sofort klar: „Das haben die gebastelt, weil sie wieder zusammen in der Schule sein wollen!“ stellt Anna fest. Und Niko antwortet mit ernstem Nicken „Mhm!!!“

Jesus spricht in Matthäus 18, Vers 19-20: “Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater im Himmel um etwas bitten wollen und sich darin einig sind, dann wird er es ihnen geben.Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.«

Mittlerweile gehen die ersten Schüler wieder zur Schule. Niko und Anna freuen sich immer noch jeden Morgen über die Puppen. Auch wir haben Stockpuppen gebastelt und am FREIRAUM-Geländer am Melanchthonhaus für Euch hinterlassen. Vielleicht bekommen auch diese ja bald Gesellschaft? - Wir würden uns freuen!

Euer Jugendreferent Jörg Chilla

Kleine Schätze am Wegesrand

Hallo liebe Kinder und Eltern,

so viele Wochen sind wir nun schon zu Hause. Das nervt. Da ist es wunderbar, wenn etwas spannendes passiert. So wie letztens, als wir mit Anna und Niko spazieren wahren. Bei einer Pause ruft Anna plötzlich laut aus: EIN SCHATZSTEIN!

Anna zeigte uns voller Freude einen kleinen, mit einem Herzen bemalten Kieselstein. Diesen hatte jemand dort verloren - oder, wie ich vermute- extra abgelegt. Wie ich darauf komme? Ich habe vor kurzem beim Surfen im Internet gelesen, dass man Kinder ermutigen soll, Steine selbst zu bemalen und an Plätzen, wie Bänken, Weg-Gabelungen oder andern Orten, zu verstecken.

Dort können wiederum andere Kinder diese Steine finden und sich freuen! Vielleicht hinterlegen sie dann auch wieder hier einen eigenen selbst bemalten Stein. Und so zieht es weitere Kreise,

Niko, Anna und ich haben uns gestern mal ans Steinebamalen gemacht. Es hat uns super viel Spaß gemacht und wir wollen Euch sagen: Macht mit!

Was ihr so braucht und wie das ganze aussehen kann, seht ihr auf der Bilderstrecke unter dem Artikel. Vielleicht schickt Ihr uns ja auch mal ein paar Fotos von Euren tollen gemalten oder gefundenen Schatzsteinen!

Wir werden unsere Steine am Wochenende in der Nähe von Annas und Nikos Freunden ablegen. Ob diese sie finden werden?

Viel Spaß beim Maeln und Suchen,

Euer Jugendreferent Jörg Chilla

Eine kleine Geschichte um allen Kindern die Angst zu nehmen...

Vielleicht kennt ihr diese Situation: Ich sitze zu Hause am Frühstückstisch und meine fünfjährige Anna fragt mich aus heiterem Himmel: Muss Oma auch an Corona sterben? Diese und andere Situationen kennt ihr bestimmt auch. Euch geht es dann vielleicht wie mir, wenn mich kleine Kinder nach der besonderen Sitiation von heute fragen: Ich versuche mit meinen eigenen Worten den Kindern die Angst zu nehmen.

Im März 2020 hatte Ursula Leitl eine tolle Idee: Für Ihren Sohn Nicolas und alle Kindergartenkinder schrieb sie ein kleines Bilderbuch. Als ehemalige Erzieherin und Mutter versteht sie, dass Kinder im Kindergartenkinder viel mehr mitbekommen, als man denkt. Jedoch nehmen rationale Erklärungen ihnen oft nicht die Ängste und Sorgen.

Die Geschichte hat sie sich ausgedacht, um zum einen die Verhaltensregeln zu schulen und zu erklären und zum anderen aufzuzeigen, das am Ende alles gut wird.

Was auch wieder Hoffnung macht in dieser Zeit: Dieses wunderbare Bilderbuch hat sie nicht verkauft, sondern teilt sie gerne mit uns, die wir auch Kinder im Kindergartenalter haben. Damit wir alle wieder gemeinsam positiv in die Zukunft blicken können. Danke Frau Leitl. Das Buch könnt ihr euch als PDF ansehen, wenn ihr oben auf das Bild klickt. Meinen Kindern hat das Buch gut gefallen - und euch?

Ich bin gespannt auf Eurre REaktionen.

Euer Jörg

 

 

Wir halten zusammen!

Seit einigen Wochen bringe ich jeden Morgen meine beiden Jüngsten wieder zum Kindergarten. Dieser liegt in direkter Nachbarschaft einer Grundschule. Eines Morgens waren sie dann da: Viele Kinder sind dem Aufruf ihrer Lehrerinnen und Lehrer gefolgt und haben sich als Stockpuppe gebastelt. Am Zaun setzten sie dann für sich und alle anderen ein Zeichen: „Wir halten zusammen!“ und „Alles wird gut“ steht auf den Schildern.

Anna und Niko waren begeistert. Wir mussten einige Minuten damit verbringen die vielen lustigen Stockmännchen genau in Augenschein zu nehmen. Obwohl sie nicht lesen können, war beiden sofort klar: „Das haben die gebastelt, weil sie wieder zusammen in der Schule sein wollen!“ stellt Anna fest. Und Niko antwortet mit ernstem Nicken „Mhm!!!“

Jesus spricht in Matthäus 18, Vers 19-20: “Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater im Himmel um etwas bitten wollen und sich darin einig sind, dann wird er es ihnen geben.Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.«

Mittlerweile gehen die ersten Schüler wieder zur Schule. Niko und Anna freuen sich immer noch jeden Morgen über die Puppen. Auch wir haben Stockpuppen gebastelt und am FREIRAUM-Geländer am Melanchthonhaus für Euch hinterlassen. Vielleicht bekommen auch diese ja bald Gesellschaft? - Wir würden uns freuen!

Euer Jugendreferent Jörg Chilla

Malt Regenbogen als Zeichnung der Hoffnung

HALLO LIEBE KINDER UND ELTERN. Corona hat uns fest im Griff. Gespannt warten wir zu Hause, wie es weitergeht. Ich sitze hier in meinem Wohnzimmer im „Home-Office“. Bestimmt geht es vielen Eurer Eltern genauso. Tagsüber schwirren meinen kleinen und großen Kinder wie Satelliten um mich herum. Sie wollen spielen, haben Fragen zu den Hausaufgaben und auch Langeweile. Wie geht es Euch zu Hause?

 

Die Kinder in Italien haben da eine tolle Idee gehabt. Sie haben Bilder von einem Regenbogen gemalt. Darunter haben sie geschrieben „Andra tutto bene!“ und „Io non esco.“. Das heißt auf Deutsch: „Alles wird gut!“ und „Ich bleibe zu Hause.“ Der Regenbogen soll Mut machen und die Worte allen zeigen, wie wichtig es ist, dass wir im Moment zu Hause bleiben.

 

Ich weiß nicht, ob ihr die Geschichte aus der Bibel von Noah, der Arche und dem Regenbogen gut kennt. Schon vor Urzeiten war in der Bibel der Regenbogen das Zeichen für Hoffnung und Trost in schweren Zeiten.

 

Es wird erzählt, dass Gott sich so über die Welt geärgert hat, dass er sie vernichten wollte, nur Noah, seine Familie und ein Pärchen jeder Tierart sollten gerettet werden. Es regnet 40 Tage und 40 Nächte, alles wird überschwemmt, nur Noah, seine Familie und und die Tiere in der Arche überleben diese Sintflut. (In der zweiten Ü-Kirche haben wir diese lustige Video mit einem Arche-Noah-Lied zusammen angesehen: https://youtu.be/OtMEjSb3XT8).

 

Diese Geschichte zeigt uns, dass Menschen schon ganz früher und immer wieder die selbe Erfahrung gemacht haben, wie wir jetzt. Wir denken, die Welt geht unter! Im Moment liegt es an Corona, dass wir den Eindruck haben, die Welt, wie wir sie kennen, ginge plötzlich unter.

 

Die Normalität unseres Alltags ist plötzlich weg. Kein Kindergarten, keine Schule, viele Mamas und Papas arbeiten von zu Hause. Die Sonne scheint, wir haben Zeit, aber wir dürfen uns nicht mit anderen zum Spielen oder Sport treffen. Selbst die Kirchen sind zu! Unser Haus, unsere Wohnung wird zur Arche!

 

Der Regenbogen erinnert uns aber daran: Aber diese Zeit geht vorbei, und eines Tages können alle die Arche wieder verlassen.

 

Er kann uns Mut geben und wenn wir ihn in unser Fenster hängen - oder hier auf der Seite teilen- können wir auch anderen Mut geben: Unser Zuhause ist jetzt unsere Arche. Alles wird gut – weil Gott bei uns ist. Malt Regenbogenbilder als Zeichen der Hoffnung. Hängt sie in Euer Fenster und schickt mir ein Foto zu: freiraum.elseydontospamme@gowaway.gmail.com .

Alles wird Gut!

Bis bald Euer Jörg

Hol(l)yWood: Auszeit für Kinder (Montags von 16:30-18:00 Uhr)

Gönn´ Dir eine Auszeit mit Freunden: Komm zur Kindergruppe Hol(l)yWood!

Wir singen, spielen, toben, basteln, zaubern, erleben Geschichten, reisen zu Trauminseln und machen Theater! Sei dabei und erlebe lustige, aufregende, nachdenkliche und entspannende Stunden mit Jugendreferent Jörg und Teamer*innen.

Neue Kinder sind uns Willkommen!

Gruppe für Kinder von 6-12 Jahren im FREIRAUM, Jugendetage im Melanchthonhaus, Elsey

PS: Auch wir beenden so bald wie möglich unseren Dornröschenschlaf!

Das Jugendzentrum Rehkids bleibt auch in Zeiten von Corona "aktiv"

Auch für das Jugendzentrum "Rehkids" im Paul-Gerhardt Haus heißt es: Die Türen müssen zunächst bis 19. April geschlosssen bleiben. Benjamin, Jenny und Jenny bleiben aber mit den Rehkids in Kontakt, Ob "houseparty", "Zockertreff", "Easy kitchen",  "daily updates" oder einfach nur "zuhören" am Telefon: Sie sind weiterhin für Kinder und Jugendliche da! Eine Beschreibung des Programms erhälst Du, wenn du auf das Logo "klickst". Du willst auch dabei sein, dann melde dich hier via whatsapp : 0157 72361068. Oder schreibe eine E-Mail an rehkids2004dontospamme@gowaway.web.de.